Passivhaus

Holzbau Niederösterreich

Passivhaus

Passivhaus = PH

Das intelligente Gesamtkonzept eines Wohnhauses.


Um den Energieverbrauch eines Wohnhauses nicht dem Zufall zu überlassen und alle energiesparenden Maßnahmen auf ein Ziel abzustimmen wurde vom Passivhausinstitut Darmstatt unter Dr. Wolfgang Feist in Jahrzehnte langer wissenschaftlicher Forschung das Passivhaus entwickelt.

Hintergrund des Passivhauses ist es eine nahezu ausgeglichene Energiebilanz zu erreichen, das heißt alle Energieverluste wie z. B. Wärmeverlust durch die Gebäudehülle oder beim Lüften gegenübergestellt den „passiven“ Energiegewinnen wie Sonnenenergie durch Einstrahlen bei Verglasungen oder die inneren Wärmequellen wie Kochen etc. sollen einen Energiebedarf von max. 15 kWh/m²a ( = Kilowattstunde pro Quadratmeter Wohnnutzfläche) ergeben.

Dieser geringe Heizbedarf kann durch eine Wärmequelle abgedeckt werden, die ihre Energie über das Lüftungssystem im Wohnhaus verteilt.


Vorteile des Passivhauses:

  • Das PH hat durch sehr gute Wärmedämmung hohe Oberflächentemperaturen an allen Gebäudeteilen und bietet dadurch hohe Behaglichkeit.
  • Das PH hat durch die kontrollierte Wohnraulüftung „frische“ Luft rund um die Uhr, die unserem Wohlbefinden und unserer Gesundheit zugute kommt.
  • Das PH hat geringste Heizkosten.
  • Die Gesamtkosten (Errichtungs- und Betriebskosten) sind beim PH geringer als bei allen anderen Baustandards gleicher Ausstattungsqualität!

Nachteile des Passivhauses:

  • Keine. Leider ist das Wissen um Nachhaltigkeit und Klimaschutz noch nicht Allgemeingut und wird nicht genug ernst genommen.

Technische Kennwerte eines Passivhauses:
Energiekennwert Heizwärme < 15kWh/m²a
Primärenergie-Kennwert < 120 kWh/m²a
Luftdicht Gebäudehülle < 0,6 h-1
Maximale Heizlast < 10W/m²

Weitere Informationen unter:
–>
www.igpassivhaus.at
–> www.passiv.de

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